











Im TEM00-Modus liefert die VEVOR CO₂-Laserröhre eine Ausgangsleistung von 90 W. Sie bietet die beste derzeit verfügbare räumliche Strahlkonfiguration in der CO₂-Lasertechnologie. Im TEM00-Modus ist das Strahlprofil gaußförmig, d. h. die Energie ist im Zentrum des Fokuspunkts mit höchster Dichte und geringster Divergenz konzentriert. Dies führt zu einem fokussierten Lichtfleckdurchmesser von 4 bis 6 mm (0,16 bis 0,24 Zoll).
Die hohe Energiedichte des Laserstrahls bleibt über den gesamten Betriebszyklus hinweg sehr stabil. Dies ist für professionelles Gravieren und Schneiden von großer Bedeutung, da die Qualität des Ergebnisses direkt von der Strahlkonsistenz abhängt. Unregelmäßige Strahlprofile führen zu Veränderungen der Schnitttiefe, des Gravurkontrasts und der Kantenschärfe und mindern somit die Qualität des fertigen Werkstücks. Die Laserröhre arbeitet während des Betriebs im TEM00-Modus und ermöglicht so die Wiederholbarkeit des Prozesses.
Das Wichtigste bei einer neuen CO2-Laserröhre ist die Passgenauigkeit. Diese Röhre ist 1250 mm lang und hat einen Durchmesser von 80 mm. Damit erfüllt sie die Montageanforderungen der meisten CO2-Laser-Gravier- und Schneidemaschinen der Mittelklasse und des professionellen Bereichs. Dank dieser standardisierten Bauform entfällt das Rätselraten bei der Suche nach einer passenden Ersatzröhre für ein bestimmtes Gehäuse – ohne dass Änderungen oder Adapter erforderlich sind.
Die Röhre emittiert Licht im Standard-CO₂-Laser-Wellenlängenbereich von 0,37 bis 0,42 mil (9,3 bis 10,6 μm). Dieser Bereich wird von Optiken, Spiegeln und Linsen kompatibler Geräte verschiedener Hersteller genutzt. Dank der universellen Wellenlängenkompatibilität kann die Röhre ohne Neukalibrierung des gesamten Strahlführungssystems in bestehende optische Systeme integriert werden.
Borosilikatglas wird zur Herstellung von CO₂-Laserröhren verwendet, da es thermischen Schocks – den schnellen Temperaturwechseln beim Betrieb und der Abkühlung des Lasers – sehr gut standhält. Borosilikatglas bleibt selbst bei starken Temperaturschwankungen formstabil. Es reißt nicht und bildet keine Mikrorisse, die die eingeschlossene Gashülle schwächen könnten.
Die Lichtdurchlässigkeit des Ausgangsfensters liegt bei über 98 %, was auf sehr geringe optische Verluste an allen Stellen hinweist, an denen der Strahl die Endfenster der Röhre durchläuft. Dadurch wird sichergestellt, dass die Nennleistung von 90 W das Werkstück erreicht und nicht innerhalb der Röhre absorbiert oder gestreut wird. Die vollständig abgedichtete Innenkonstruktion verhindert das Austreten von Gas während der Übertragung.
Eine Nennlebensdauer von 10.000 Stunden ist eine bedeutende Investition für den Austausch einer CO2-Laserröhre, insbesondere in Produktionsumgebungen, in denen die Maschine täglich lange läuft. 10.000 Betriebsstunden entsprechen mehr als drei Jahren typischem Betrieb, bevor die Nennlebensdauer erreicht ist.
Damit die Röhre ihre Nennlebensdauer erreicht, muss sie innerhalb ihrer spezifizierten Leistungs- und Temperaturgrenzen betrieben werden. Die gekapselte Borosilikatglas-Konstruktion und der stabile Strahlmodus tragen dazu im Normalbetrieb bei. Übersteuerte, unzureichend gekühlte oder verschmutzte Röhren verschleißen unabhängig von den Bedingungen schneller als ihre Nennlebensdauer. Die angegebene Lebensdauer von 10.000 Stunden ist ein typischer Leistungsrichtwert und keine garantierte Maximallebensdauer, vorausgesetzt, das Gerät wird ordnungsgemäß installiert und gewartet.
Die Verdrahtung, die das Bestimmen der Polarität, das Abisolieren der Kabelenden und das Sicherstellen des festen Sitzes der Anschlüsse an den Netzteilklemmen des Lasers umfasst, ist einer der häufigsten Gründe für Verzögerungen und Fehler bei der Installation einer CO2-Laserröhre. Dieses Gerät beseitigt diese Schwierigkeiten, da die Kabel bereits angeschlossen und deutlich für den Anschluss an die Plus- und Minuspole gekennzeichnet sind.
Muss ein Maschinenbediener aufgrund von Produktionsdruck schnell eine defekte Röhre austauschen, ermöglicht die vorverdrahtete Anlage die Wiederaufnahme des Betriebs nur wenige Minuten nach dem Einbau und der Abkühlung der neuen Röhre. Dies ist besonders hilfreich für Anwender ohne Vorkenntnisse in der Elektronik von Lasersystemen, da sie das System so ohne die Beauftragung eines Fachmanns einrichten können.
Diese CO₂-Laserröhre emittiert Licht im Wellenlängenbereich von 9,3 bis 10,6 Mikrometern. In diesem Bereich absorbieren viele nichtmetallische und beschichtete metallische Werkstoffe die Strahlung. Daher sind CO₂-Laser dieser Wellenlänge eine bevorzugte Wahl zum Schneiden und Gravieren in Industrie und Handwerk. Diese Wellenlänge eignet sich hervorragend zum Schneiden von Holz und für kontrastreiche Gravuren.
Bei dieser Wellenlänge lassen sich auch viele beschichtete und eloxierte Metalle markieren. Dadurch eignet sich die Röhre für die Herstellung von Werbeschildern, die Kennzeichnung von Industrieprodukten, die Verpackungsherstellung und die Fertigung von Spezialanfertigungen. Da sie mit so vielen verschiedenen Materialien arbeitet, kann eine einzige Röhreninstallation für vielfältige gewinnbringende Zwecke eingesetzt werden, ohne dass Geräte oder Maschineneinstellungen geändert werden müssen.
Der Metallkopf am Ende des Rohrs bietet einen stabilen, thermisch beständigen Befestigungspunkt, der die Strahlausrichtung auch bei längerem Laserbetrieb und den damit verbundenen Vibrationen und Wärmeausdehnung gewährleistet. Kunststoff- oder Verbundkopfmaterialien verbiegen und verformen sich mit der Zeit, wodurch der Strahl allmählich dezentriert wird. Dies mindert die Schnittqualität und erfordert häufige Neukalibrierungen.
Die vorverlegten Kabel im Metallkopf sorgen für eine ordentliche Kabelführung und verhindern, dass die Leitungen den Strahlengang oder die Kühlwasseranschlüsse behindern. Dadurch wird das Risiko versehentlicher Berührungen oder Störungen im laufenden Betrieb minimiert. Die saubere Kabelführung erleichtert zudem zukünftige Inspektionen und Wartungsarbeiten, da im Bereich der Röhrenmontage keine Kabelbündel oder -verwicklungen vorhanden sind.